Spiderattack

Für alle, die was gegen Spinnen haben, die sollten diese Geschichte lieber nicht lesen 🙂 . Also alles fing harmlos an. Es war gegen 17 Uhr, als ich mich wieder für die Arbeit fertig machte. Ich stieg zu Geoff ins Auto und wir fuhren los. Auf einmal spürte ich, dass etwas an meiner Schulter hoch krabbelte, ich dachte, es wäre bloß wieder eine nervige Fliege. Aber nein, auf einmal fiel eine Spinne in meinen Schoss. Beschreibung für eine Suche: pechschwarz, halb so groß wie meine Handfläche (ich habe eigentlich eine recht große Hand), Ähnlichkeit mit einer Vogelspinne – ist aber keine, weil ich so eine schon mal gesehen habe….. Na ja, ich bekomme einen Riesenschreck und Panik.

Für alle, die es noch nicht wissen, in Australien leben die tödlichsten Schlangen, Spinnen und sonstige Lebewesen, die mit ihren Gift ganze Landstriche menschenfrei machen könnten.

Ich schreie Geoff an, er soll die Karre anhalten und in den 5 Sek. sehe ich meine Leben an mir vorbei ziehen – warte darauf das sie mich beisst! Sie krabbelt aber gemütlich meinen Oberkörper hoch – endlich stoppt Geoff. Ich versuche mit der Spinne aus dem Auto zu kommen ohne das sie mir das Leben nimmt oder ins Auto fällt……ich bin draußen und gebe ihr einen kleinen Schupps das sie von meiner Brust kommt….nun endlich geht jeder seinen eigenen Weg!!!!

Auch der Kommentar von Geoff : „je größer eine Spinne ist, desto ungefährlicher ist sie“, beruhigte mich kaum.

Neue Backpacker sind da

Man hatte mir gesagt, ich müsste das Zimmer räumen und in ein anderes ziehen, da neue Backpacker kommen – für die Seaternte. Also räumte ich und zog ins andere Zimmer… (ungern, da ich da schon letztes Jahr gepennt habe!) Na ja, am selben Abend kamen dann auch schon die Frischlinge aus Kingston on Murray (für Leute, die diese Website schon etwas länger verfolgen, kommt der Geistesblitz – Richtig! ich war auch schon mal in dem selben Workinghostel). Insgesamt 4 Personen: Kiwi, Japaner, Australier und Ire…..und morgen geht’s los wir ernten Seat.

Geoff hat alles verpennt

Also es war so 23.50 in Pinnaroo. Susi hat mich gefragt, ob wir nicht zusammen Silvester per Skype feiern möchten? Und so ging ich in die Küche und fing an die Biergläser fertig zumachen und weckte Geoff (oder versuchte es) . Naja 5 min später – Geoff hat sich umgedreht und schlief weiter! Also blieb mir nichts anderes übrig, als alleine mit Susi und Anita auf das Neue Jahr anzustoßen…

Silvester in Pinnaroo

Es klingt komisch, aber ich werde mein Silvester im Outback – in the middle of nowhere (auch Pinnaroo genannt) verbringen! Eigentlich wollten wir ja nach Adelaide fahren – aber da wir an beiden Tagen arbeiten müssen, ist das kaum möglich. Aber ich glaub, es ist auch mal nicht schlecht, das Neue Jahr nicht betrunken zu erleben – nach 5 Jahren wäre dies das erste 🙂